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Laborjournal-Podcast (4): microRNAs am Tatort

(10.6.16)  Nicht nur DNA, auch bestimmte RNAs können bei der Spurensuche am Tatort entscheidende Hinweise geben, berichtet der Forensiker Cornelius Courts in der neuen Folge unseres Podcasts.
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© Couperfield / Fotolia

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich ein Verbrecher mit Handschuhen sicher fühlen konnte. Er hinterlässt zwar keine Fingerabdrücke mehr, doch ein einziges Haar oder Hautschüppchen kann genügen, um ihn anhand seines DNA-Profils zu überführen.

Manchmal reicht es für die Rekonstruktion des Tathergangs aber nicht aus, Proben vom Tatort einfach nur einer bestimmten Person zuordnen zu können. Ob nun Speichel oder Sperma auf dem Teppich ist, kann ein entscheidender Hinweis sein für das, was wirklich passiert ist.

Deshalb erforscht Cornelius Courts, was microRNAs über die Herkunft von Körperflüssigkeiten verraten. Ein aktuelles Paper hierzu hat er im Frühjahr zusammen mit Kollegen der Rechtsmedizin von der Uni Bonn veröffentlicht. In unserem Podcast erzählt er, warum RNA so bedeutsam ist für die Verbrechensaufklärung. Außerdem verrät er uns, dass selbst eineiige Zwillinge für den Forensiker unverwechselbare DNA-Eigenschaften haben.

Hier gehts zum Podcast:


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Direktlinks zu den Kapiteln:


#t=00:00 Anmoderation

#t=01:47 Mythos sensible RNA

#t=06:37 The Big Five

#t=13:52 Zuverlässig vor Gericht?

#t=25:08 Phantomspuren und eineiige Zwillinge

#t=33:05 Abmoderation und Heftvorschau

 

Moderation: Sandra Niggemann

Interview: Mario Rembold

 

Unser Gast hat  auch ein eigenes Blog namens BlooDNAcid. Dort erfährt man mehr über seine Arbeit und sonstige Themen rund um Forensik und Biologie. Courts arbeitet seit November letzten Jahres übrigens nicht mehr in Bonn, sondern leitet mittlerweile die Forensische Genetik am Institut für Rechtsmedizin des Uniklinikums Schleswig-Holstein.

 

Wie immer freuen wir uns über Feedback. Entweder direkt an die Redaktion oder per Twitter.

 



Letzte Änderungen: 01.08.2016

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