Tipp 150:
Zellen in der Fokusebene


In LJ 4 - Trick 148 beschrieb Andreas Kollas, wie er zellbewachsene Deckgläschen „rettet“, wenn sie ihm beim Umplatzieren versehentlich herunterfallen. Dazu gibt es aber auch noch eine andere Methode.

Sehr geehrtes Laborjournal Team,

ich habe eine bessere Alternative zu dem in der Laborjournal-Ausgabe 4/2011 auf Seite 72 abgedruckten Deckgläschen-Trick.

Sollte mir ein mit Zellen besiedeltes Deckgläschen herunterfallen und ich weiß nicht mehr auf welcher Seite die Zellen sind, verwende ich folgende Methode:

Ich nehme einen Objektträger und gebe einen Tropfen Pufferlösung (PBS) darauf. Auf diesen Tropfen lege ich dann das fragliche Deckglas. Dabei ist darauf zu achten, dass das Deckglas an einer Seite überragt, so dass man es leicht wieder ablösen kann.

Trick 149
Fabian Langenbach legt einen Objekträger auf den Tisch des Mikroskops und plaziert darauf das zellbewachsene Deckgläschen. Um zu sehen, auf welcher Seite sich die Zellen befinden, durchfährt er die Fokusebene.



Anschließend schaue ich mir das Deckglas unter dem Mikroskop an. Mittels Durchfahren der Fokusebenen kann ich herausfinden, auf welcher Seite die Zellen sind und habe anschließend nicht nur ein halbes zellbewachsenes Deckglas, wie bei der in LJ 4 beschriebenen Methode, sondern ein ganzes.

Trick 149
Das zellbewachsene Deckgläschen liegt in einem PBS-Tropfen auf dem Objekträger. Wenn man es etwas überstehen lässt, kann man es später besser ablösen.



Fabian Langenbach
(Klinik für Kiefer und Plastische
Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Düsseldorf)






Letzte Änderungen: 27.06.2011


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