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Besser essen im Labor (1): Rührfisch in Gelee

(25.8.17) Auch dieses Wochenende wieder im Labor? Wir denken an Sie! Ab jetzt bringen wir hier rechtzeitig freitags ein Rezept, das Sie neben ihren Experimenten direkt im Labor zubereiten können! Guten Appetit!
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Fisch ist gesund! Das gilt besonders für Forscher, deren halbes TVL-13-Gehalt ansonsten nur eine Döner-Kost zulässt. Das Zeug stammt meistens von der Fleischbank und riecht drei Meter gegen den Wind.

Allerdings ist Fisch teuer. Und außerdem: Kann man es überhaupt verantworten, dass für simple Magenbedürfnisse die Ozeane leergefischt werden?

Nicht zuletzt deshalb präsentieren wir Ihnen hier ein schnelles, sparsames und gesundes Fischgericht, das Sie direkt im Labor kochen können – und das die Natur kein bisschen belastet:

 

  • Nehmen Sie einen Zwei-Liter Erlenmeyer und geben Sie 10 g Agar und 2 g NaCl hinein. Beachten Sie: Agar stammt aus dem Meer, es wird aus Algen gewonnen.
  • Nun nehmen Sie einen Rührfisch mittlerer Größe, putzen ihn gut und geben ihn ebenfalls in den Erlenmeyer.
  • Einen Liter Millipore-Wasser zugeben, mit einem Stück Alufolie abdecken und auf den Rührheizer stellen. Unter leichtem Drehen zum Kochen bringen.
  • Wenn der Agar vollständig aufgelöst ist, bis zum Gelierpunkt abkühlen lassen.
  • Heiß verzehren! 

 

Das Rezept schmeckt nicht nur, sondern hat noch einen weiteren Vorteil: Falls Sie hinterher ein Klo mit Zwischenablage benutzen, können Sie den Fisch herausklauben und auf's Neue auftischen. Rührfische sind ökologisch nachhaltige Nahrungsmittel.

Siegfried Bär


(Die Satire hat hoffentlich jeder bemerkt. Also das Rezept bitte NICHT wirklich ausprobieren!)



Letzte Änderungen: 18.09.2017

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